Bekomme ich nach einer Speicheldrüsenoperation eine Gesichtslähmung?
Tumoren der Speicheldrüse entstehen bevorzugt sehr nah am Gesichtsnerv und manchmal direkt auf ihm; das macht Speicheldrüsenoperationen zu einer besonders risikoreichen und heiklen Art von Eingriff. Bei der Operation zur Entfernung von Speicheldrüsentumoren besteht deshalb ein hohes Risiko, den Gesichtsnerv zu verletzen, was zu einer vollständigen oder teilweisen Gesichtslähmung führen kann.
Anzeichen einer Gesichtslähmung sind die Unfähigkeit zu blinzeln, die Augenbrauen zu heben, die Augen zu schließen oder zu lächeln.
Die Lähmung des Gesichtsnervs ist eine häufige Komplikation, die nach Speicheldrüsenoperationen selbst bei gutartigen Veränderungen auftreten kann. Diese Komplikation beeinträchtigt die Lebensqualität des Patienten erheblich; deshalb ist es sehr wichtig, die Risikofaktoren vor der Operation zu kennen und einen erfahrenen Chirurgen zu wählen.
Ein guter Chirurg muss über umfassende Kenntnisse der Gesichtsanatomie einschließlich der Speicheldrüse und des Gesichtsnervs verfügen. Die Lage des Gesichtsnervs in Bezug auf den Speicheldrüsentumor zu kennen und zu verstehen, ist die erste Voraussetzung, um den Nerv nicht zu verletzen.
Darüber hinaus sollte ein erfahrener Chirurg während der Operation unbedingt einen hochmodernen Gesichtsnerv-Monitor verwenden, der dabei hilft, den Hauptnervenstamm zu identifizieren und die Nervenäste zu verfolgen, und sich so vergewissern, dass der Gesichtsnerv und seine Äste nicht verletzt werden.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information; er ersetzt keine ärztliche Untersuchung.
Lassen Sie Ihre Frage nicht unbeantwortet
Für Termine und Fragen können Sie uns per WhatsApp schreiben oder anrufen. Praxis: Selenium Plaza, Beşiktaş — werktags 9.00–17.00 Uhr.