Eagle-Syndrom
Das Eagle-Syndrom kann frustrierend sein und Sprechen, Essen und sogar das Drehen des Kopfes schmerzhaft machen.
Dennoch ist das Eagle-Syndrom für Patienten, die eine Behandlung suchen, eine in hohem Maße behandelbare Erkrankung.
Die Operation zur Verkürzung des Processus styloideus ist die primäre Behandlung des Eagle-Syndroms. Dieser Eingriff kann über den Mund oder über den Hals erfolgen.
Die Operation über den Mund erfordert die Entfernung der Gaumenmandeln und erschwert dem Chirurgen den Zugang zum Processus styloideus. Außerdem steigt das Risiko, die umliegenden Blutgefäße zu verletzen, etwas an.
Die Operation über den Hals bietet einen besseren Zugang zum Processus styloideus, hinterlässt jedoch eine Narbe und kann darüber hinaus auch die Nerven des Gesichts schädigen.
Inzwischen wird beim Eagle-Syndrom die Operation bevorzugt, bei der der Processus styloideus über einen deutlich kürzeren Schnitt mit einem Endoskop mit Kamera erreicht und deutlich weniger Gewebe verletzt wird.
Bei etwa 80 bis 95 Prozent der Menschen, die wegen eines Eagle-Syndroms operiert werden, bessern sich die Beschwerden entweder vollständig oder teilweise.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information; er ersetzt keine ärztliche Untersuchung.
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